Gedanken zum November
Kürzer werden schon die Tage
Früh die Dunkelheit erwacht,
nasses Herbstlaub ist die Plage.
Der November hat die Macht.
Gelbe Blätter an den Eichen
dichter Nebel nimmt das Licht
Jetzt muss die Sonne weichen
Depression zeigt ihr Gesicht.
Still ist die Natur
November, graue Zeit.
Es schlafen Wald und Flur
wie in der Unendlichkeit.
Tiefe Traurigkeit und Schmerz
die mit zum Friedhof gehn,
ganz sachte dringen sie ins Herz
wenn wir am Grabe stehn.
Leise Trauer macht sich breit
hüllt die Gedanken ein,
alles hat wohl seine Zeit
sollen wir doch dankbar sein.
Alles geht einmal zu Ende
ist es auch noch so schwer.
Bald kommt ja eine Wende
Adventszeit leuchtet sehr.
18. Oktober 2008